Der Eduard-Erdmann-Förderpreis

Die Eduard-Erdmann-Gesellschaft e.V. schreibt erstmalig den Eduard-Erdmann-Förderpreis aus. Mit ihm sollen junge Musikerinnen und Musiker sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet werden, die sich in besonderer Weise mit Werk und Leben des Pianisten und Komponisten Eduard Erdmann (1896-1958) auseinandersetzen.   
 
Eduard Erdmann gilt als einer der wichtigsten Pianisten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er studierte in Berlin bei Conrad Ansorge Klavier und bei Heinz Tiessen Komposition. Von 1925 bis 1935 war er Professor an der Kölner Hochschule für Musik und von 1950 bis zu seinem Tod 1958 Leiter einer Meisterklasse für Klavier an der Musikhochschule Hamburg. Mehr als 30 Jahre lebte er mit seiner Familie in unmittelbarer Nachbarschaft des Malers Erich Heckel in einem Dorf an der Flensburger Förde.  
 
Der Eduard-Erdmann-Förderpreis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit einem Preisgeld von  EUR 2.000 verbunden. Er wird erstmals 2022 verliehen.
 
Wer kann sich bewerben?
Angesprochen sind sowohl Interpretinnen und Interpreten Erdmannscher Werke als auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit seinem Wirken als Hochschullehrer, Pianist und Komponist befassen.  
 
Teilnahmevoraussetzungen

  • Deutlicher Bezug zu Leben und/oder Werk von Eduard Erdmann
  • Angemessene Präsentation des musikalischen oder wissenschaftlichen Projekts (Lebenslauf, Künstlerischer oder wissenschaftlicher Werdegang, aussagekräftige Beschreibung des Projekts (inkl. Audio- oder Videoaufnahmen falls erforderlich)
  • Bewerberinnen und Bewerber für den Förderpreis dürfen das Höchstalter von 30 Jahren nicht überschritten haben.

 
Bewerbungsschluss:   15. März 2022
 
Bewerbungen bitte schriftlich an die
 
Eduard-Erdmann-Gesellschaft e.V.
Förderpreis 2022
Tweng 38
25917 Achtrup
 
oder als PDF per Mail an:  info(at)eduard-erdmann-gesellschaft.de
 
 
Die Jury

  • Prof. Dr. Anne Fritzen, Hochschule für Musik Franz Liszt, Weimar
  • Dr. Dr. h.c. Gerhard Gensch, Eduard-Erdmann-Gesellschaft e.V., Achtrup
  • Dr. Werner Grünzweig, Akademie der Künste, Berlin
  • Prof. Dr. Sabine Meine, Hochschule für Musik und Tanz, Köln